März » 2015 » Hege Gustava Tjønn
03/17/2015

Marguerite

Das ist schön!!
Die Proben für Faust gingen gestern los. Es ist ein so freundliches und stimmiges Ensemble, als würden wir uns seit Jahren schon kennen. Die Stimmung ist offen, herzlich und heiter. Der inspirierende Regisseur Urs Häberli gibt uns klare Anweisungen und dazu Freiheit, Ideen zu besprechen und auszuprobieren, wir lachen viel und erleben jetzt schon berührende Momente. Jetzt schon! Mit Susanne Langbein doppeltbesetzt zu arbeiten ist traumhaft, wir unterstützen uns und geben einander Raum.
Das scheint eine wirklich gute Zeit werden zu können, in wundervollen Innsbruck, mit Sonnenschein auf noch Schneebedeckten Bergen! Die Wohnung, die ich für einer Weile benutzen darf, liegt mitten in der Altstadt, im dritten Stock, mit Aussicht auf die Nordkette, und der einzige Lärm, den man hier manchmal hört, ist das Rollen der Touristenkoffer bis zu den Hotels in der Nähe. Ich bin sehr froh. Wenn man schon fort von der Familie muss, um zu arbeiten, könnte es einem schlechter gehen!

03/01/2015

Gerade eben

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht…!
Marguerite lernen, korrepetieren mit der wundervollen Anna Sushon, Aussprache pauken mit dem lieben Frédéric Pfalzgraf, einen Liederabend mit meinen herrlichen zwei Gs Georg Lehner und Georg Beckmann vorbereiten (Lieder und Duette von Schumann, Mendelssohn, Brahms), einen norwegischen Liederabend mit der feinen grand Dame der Liedbegleitung Margit Fussi vorbereiten, ein Opernarienprogramm für ein Konferenz überlegen, das Programm für die lange Nacht der Kirchen in Wiener Neustadt mit meinem Schwager, Prior Pater Walter und dem großartigen organisten Walter Sengstschmied vorbereiten – ich weiß jetzt, weshalb ich den Herbst zu Hause verbringen durfte! Um Kraft zu tanken!
Ich freue mich.



Hege Gustava Tjønn

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